Die Legende von Astrion
Ein Planet am Rand der Galaxie
Ganz am Rand der Galaxie, wo die Sterne leiser leuchten und die Nächte länger dauern, kreiste einst ein Planet, der keinen Namen hatte. Die eine Hälfte war rot und rau wie der Mars, mit Bergen aus Rost und Staub. Die andere Hälfte war grün und sanft, mit Hügeln, Wäldern und kleinen Höfen, fast wie im Emmental. Dazwischen lag nichts, nur eine tiefe, trockene Schlucht. Die beiden Hälften kannten sich nicht.
Eines Tages landete dort ein Reisender. Man nannte ihn Lars vom Mars. Er trug den roten Staub seiner Heimat an den Stiefeln und das Grün der Emmentaler Hügel im Herzen. Lange wanderte er über den Planeten und suchte etwas, ohne zu wissen, was es war. Er sass auf roten Felsen und auf grünen Wiesen, aber ganz zu Hause fühlte er sich nirgends.
Dann kam Aealyn. Sie kam von weit her, aus einer Stadt an einem Fluss namens Ems, wo man seit Jahrhunderten Salz aus der Erde holt. In ihrer Tasche trug sie ein kleines Fläschchen mit Wasser aus diesem Fluss, glitzernd und ein wenig salzig, wie Tränen und Meer zugleich.
Als Lars und Aealyn sich zum ersten Mal am Rand der Schlucht begegneten, geschah etwas Seltsames: Aealyn lachte, und das Fläschchen fiel ihr aus der Hand. Es zerbrach auf dem Boden, und das Wasser begann zu fliessen. Es wurde immer mehr, ein Bach, dann ein Fluss, der sich durch die ganze Schlucht schlängelte. Er verband das Rot mit dem Grün, den Mars mit dem Emmental, Lars mit Aealyn.
Wo der Fluss floss, wuchsen auf der roten Seite die ersten Blumen. Und auf der grünen Seite funkelten plötzlich kleine rote Steine im Gras. Die beiden Hälften waren keine Fremden mehr.
Lars und Aealyn bauten sich ein kleines Holzhaus direkt am Ufer, mit Blick auf beide Seiten. Am Abend sitzen sie oft draussen, essen ein Stück Emmentaler mit einer Prise Salz aus Rheine und schauen hinauf zum kleinen roten Mond. Lars sagt dann immer: „Dort komme ich her.“ Und Aealyn antwortet: „Und hier bist du angekommen.“
Weil der Planet endlich ganz war, brauchte er auch einen Namen. Sie schauten in den Sternenhimmel, in dem die Galaxie wie ein goldener Wirbel leuchtete, und nannten ihn Astrion, „der Stern“. Denn manchmal muss man bis an den Rand der Galaxie reisen, um den Menschen zu finden, mit dem man leuchtet.
Und wenn ihr heute in einer klaren Nacht ganz genau hinschaut, ganz weit draussen am Rand, dann seht ihr vielleicht ein kleines Licht, rot und grün zugleich. Das ist Astrion. Und dort brennt noch Licht im Haus am Fluss.
Ende … oder eigentlich erst der Anfang.
Ihr wollt wissen, wie die Geschichte weiter geht, dann seid mit dabei, wenn die Ausserirdischen am Samstag, den 24.10.2026 um 20 Uhr bei Base-Music aufschlagen, denn sie sind da, um Euch zu holen!
Oder werden sie bleiben und für immer ein Teil von Euch sein?
Fragen über Fragen, aber hört es selbst wenn die Ausserirdischen den Stream übernehmen!